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WILD, das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands, wurde im Herbst 2000 vom Deutschen Jagdschutz-Verband ins Leben gerufen. Ziel dieses langfristigen Projektes ist die bundesweite Erfassung ausgewählter Wildtierarten mit wissenschaftlichen Methoden, um künftig über abgesichertes Datenmaterial zu verfügen.

Aus den ermittelten Bestandsdichten und Bestandentwicklungen, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Umweltfaktoren (u. a. Witterung, Einfluss von Räubern) aufgearbeitet werden, sollen Konzepte für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wildtierpopulationen entwickelt werden. Ein Überblick zum Projekt WILD finden Sie hier

(August 2010) Herausragende Ergebnisse der flächendeckenden Erfassung 2009 – Eingeschleppt und eingewandert: Tierische Neubürger auf dem Vormarsch

Marderhund, Waschbär und Nilgans: Exotische Arten erobern dank Klimawandel und menschlichen Einflüssen immer größere Areale in Deutschland. Die Graugans, ehemals überwiegend ein Wintergast, brütet jetzt verstärkt in heimischen Gefilden. Dies sind erste Ergebnisse der zweiten Flächendeckenden Einschätzung von 11 Tierarten im Rahmen des Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD), die vorab vorliegen. Der vollständige Bericht erscheint Mitte September 2010. Für das vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) initiierte Monitoringprojekt WILD haben Jäger im Jahr 2009 in rund 26.600 Revieren (50 Prozent der land- und forstwirtschaftlich nutzbaren Fläche Deutschlands) Daten erhoben, die wissenschaftlich ausgewertet wurden. Diese bundesweit einzigartige Erfassung von Wildarten wurde nach 2006 zum zweiten Mal durchgeführt.

Marderhund

Waschbär

Nilgans

Graugans - Klimawandel und Nährstoffeinträge: Graugans als Brutvogel etabliert

Feldhasenzählung 2009

Meister Lampe fühlt sich wohl in Deutschland
Stabile Bestände wissenschaftlich bestätigt: etwa 4 Millionen Feldhasen
Knapp 13 Feldhasen pro Quadratkilometer hoppelten im Herbst 2009 über Deutschlands Felder und Wiesen. Damit konnten die außergewöhnlich guten Ergebnisse des Rekordjahres 2007 zwar nicht erreicht werden, allerdings liegt der Wert für 2009 im langjährigen Mittel. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler, die für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) Zählergebnisse aus über 500 Referenzgebieten ausgewertet haben. Vorsichtige Hochrechnungen auf Basis der Zählungen ergeben: Mindestens 4 Millionen Feldhasen leben in Deutschland.

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Meister Lampe ist nach wie vor überall in Deutschland heimisch und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Besonders beliebt beim Feldhasen ist das Nordwestdeutsche Tiefland mit Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dies ergab eine Auswertung der Zählergebnisse für das Jahr 2008.

(Januar 2009) WILD: Flächendeckende Erfassung von elf Arten

Im Frühjahr 2009 ist es wieder soweit: Im Rahmen des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) führen der DJV und die Landesjagdverbände zum zweiten Mal nach 2006 gemeinsam eine Flächendeckende Erfassung (FE) von Wildarten durch.



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