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"Von Jägern für Jäger"

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WILD, das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands, wurde im Herbst 2000 vom Deutschen Jagdschutz-Verband ins Leben gerufen. Ziel dieses langfristigen Projektes ist die bundesweite Erfassung ausgewählter Wildtierarten mit wissenschaftlichen Methoden, um künftig über abgesichertes Datenmaterial zu verfügen.
Aus den ermittelten Bestandsdichten und Bestandentwicklungen, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Umweltfaktoren (u. a. Witterung, Einfluss von Räubern) aufgearbeitet werden, sollen Konzepte für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wildtierpopulationen entwickelt werden. Ein Überblick zum Projekt WILD finden Sie hier
(Juli 2009) Der WILD-Bericht 2008 ist da! pdf-Download 3 MB
Ostern kann kommen: Durchschnittlich 14 Feldhasen tummelten sich im Herbst 2008 auf einem Quadratkilometer. Hochgerechnet gibt es demnach in Deutschland mindestens 4 Millionen Feldhasen. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler, die für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) Zählergebnisse aus über 500 Referenzgebieten ausgewertet haben. Das Fazit nach sieben Jahren Datenerhebung durch die Jägerschaft: Die Feldhasenbestände in Deutschland sind stabil und liegen im langjährigen Mittel bei 14,2 Tieren pro Quadratkilometer. Initiiert wurde WILD vom DJV und seinen Landesjagdverbänden im Jahre 2001.
Frühjahrszählung 2008
Herbstzählung 2008
Meister Lampe ist nach wie vor überall in Deutschland heimisch und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Besonders beliebt beim Feldhasen ist das Nordwestdeutsche Tiefland mit Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dies ergab eine Auswertung der Zählergebnisse für das Jahr 2008.
Im Frühjahr 2009 ist es wieder soweit: Im Rahmen des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) führen der DJV und die Landesjagdverbände zum zweiten Mal nach 2006 gemeinsam eine Flächendeckende Erfassung (FE) von Wildarten durch.